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Bundesgartenschau Koblenz 2011

Im Jahr 2011 wird Koblenz am Rhein der Schauplatz für die alle 4 Jahre stattfindende
Bundesgartenschau sein.

Es werden hier wieder 2 Millionen Besucher erwartet.

Das Gelände
Die Bundesgartenschau wird sich auf drei Geländen präsentieren. Das Kurfürstliche Schloss,
der Blumenhof am deutschen Eck und das Plateau Festung Ehrenbreitstein werden die
Ausstellungsflächen sein. Der Besucher wird per Seilbahn über den Rhein in einer
atemberaubenden Fahrt die Festungsanlage erreichen, hier sind auch die Themengärten
angesiedelt.

Die Themengärten
Im größten Teilbereich der Bundesgartenschau sind auch die Themengärten angesiedelt.
Hier werden kreativ unter anderem Bereiche wie Rheinromantik, Vulkanismus und Erdgeschichte,
Märchen und Sagen, Burgen und Schlösser aber auch das Thema Klöster dargestellt.

Themengarten Klöster
Entwurf: Raible Landschaftsarchitekten + Ingenieure/Mainz
Umsetzung: Gramenz GmbH Garten und Landschaftsbau/Wiesbaden

Dem Entwurf liegt die Grundidee aller Klöster zugrunde. Das Wort Kloster abgeleitet von dem
lateinischen Wort „Claustrum“ bedeutet so viel wie „verschlossener Ort“.
Als ein Ort des Rückzugs wird der Garten durch eine Eibenhecke und eine Stoffmembran
umschlossen.
Innerhalb dieser Mauern findet der Besucher, dem Klosterhof entsprechend, einen zentralen
Platz und darum angeordnet die Zellen, Orte des Rückzugs und der spirituellen Einkehr.
In der Mitte des Gartens liegt das Allerheiligste, das zentrale Element des Glaubens.
Was in Klöstern der Altar ist , wird hier abstrahiert und aus der Natur entnommen,
ein Fels, goldgefärbt, daneben ein Wasserauge das den Himmel wiederspiegelt.
In den Zellen finden die Besucher Holzliegen, Informationen zu besonderen Klöstern der Welt
sowie Klanginstallationen. Umfasst und überdeckt wird der Garten durch ein dichtes Pflanzendach
aus Bambus. So lässt der Garten die Besucher in die Welt der Klöster eintauchen und bietet
gleichermaßen vielfältige Anschauungsbeispiele für den eigenen Garten.

Themengarten Köster

Der Planer
Landschaftsarchitekt Hartmut R. Raible

Der Landschaftsarchitekt Hartmut R. Raible wurde im Jahr 2009 mit dem Gartenoskar
ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung die nur einmal pro Jahr und nicht nach Kategorien unterteilt wird
erhielt er für einen Villengarten in Nieder Olm. Dieser Preis wird von einer Fachjurie der
„Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur“ verliehen.
Der prämierte Garten zeichnet sich durch eine klare Formensprache der klassischen
Moderne aus, die auch das Gebäude prägt.
Durch schlanke stählerne Plastiken, korrespondierende Eibenhecken, Dachplatanen
und ein ausgefeiltes Lichtkonzept wird der Raum definiert.
Das hier gelegentlich Assoziationen zu japanischen Gärten aufkommen, ist indes kein
Zufall, da Hartmut R. Raible zur Vorbereitung seiner Diplomarbeit ein Jahr in Yokohama
studierte und dies als einen seiner prägenden Einflüsse empfindet.

Das Büro Raible plant natürlich nicht nur edle Villengärten sondern auch Außenanlagen
von Schulen, Kindergärten oder öffentliche Plätze.

Umsetzung
Der Themengarten Klöster wird durch die Gramenz Spezialbau GmbH erstellt. Der Bodenbelag aus
Thermobuche spiegeltden ökologischen Anspruch der Unternehmensgruppe Gramenz wieder.
Dieses heimische Holz wird durch ein Wärmeverfahren widerstandsfähig, es erreicht die
Resistenzklasse 1 (vergleichbar mit Teak). Die Energie hierfür wird durch die Späne beim
Fertigungsprozess erzeugt. Die Energiebilanz ist somit sehr positiv. Die Pflanzung der
Heckenelemente und der Aufbau des Holzdecks werden schon in diesem Sommer umgesetzt,
die Stoffmenbranen und der Bambus werden erst im Frühjahr 2011 installiert.

Durch die Zusammenarbeit zwischen der Unternehmensgruppe Gramenz und dem
Büro Raible Landschaftsarchitekten + Ingenieure wird ein außergewöhnlicher
Themengarten auf der BUGA 2011 entstehen.


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Der Schaugarten

 Schaugarten
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Besucher schauen sich die Offizielle Website der BUGA 2011 an.

(Für externe Links ist die Gramenz GmbH nicht verantwortlich)